Was ist ein Datenleck?
Ein Datenleck (englisch „Data Breach“) bezeichnet den unbefugten Zugriff auf oder die Veröffentlichung von persönlichen Daten. Wir erklären, wie das passiert und was du wissen musst.
Bei einem Datenleck gelangen Informationen, die eigentlich geschützt sein sollten, in die Hände Unbefugter. Betroffen sind häufig E-Mail-Adressen, Benutzernamen und Passwörter, aber auch Telefonnummern, Adressen oder in schweren Fällen Zahlungsdaten.
Wie entstehen Datenlecks?
- Hackerangriffe: Angreifer verschaffen sich Zugang zu den Servern eines Unternehmens und kopieren ganze Kundendatenbanken.
- Fehlkonfigurationen: Falsch eingestellte Datenbanken oder Cloud-Speicher sind versehentlich öffentlich zugänglich.
- Phishing & Schadsoftware: Zugangsdaten werden direkt von Nutzern oder Mitarbeitenden abgegriffen.
- Innentäter: Personen mit berechtigtem Zugriff geben Daten weiter.
Was passiert mit den Daten?
Geleakte Datensätze werden häufig in einschlägigen Foren oder Marktplätzen gehandelt – teils im sogenannten Darknet. Kriminelle nutzen sie für Credential Stuffing (automatisiertes Ausprobieren gestohlener Zugangsdaten bei anderen Diensten), für Spam, Betrug oder Identitätsdiebstahl.
Warum betrifft mich das?
Selbst wenn du alles richtig machst, hast du keinen Einfluss darauf, wie gut ein Online-Shop oder ein Forum deine Daten schützt. Wird dort eingebrochen, ist auch deine dort hinterlegte Adresse betroffen. Besonders riskant wird es, wenn du dasselbe Passwort bei mehreren Diensten verwendest.
Wie kann ich prüfen, ob ich betroffen bin?
Mit unserem kostenlosen Check gleichst du einen technischen Hash deiner E-Mail-Adresse mit bekannten Datenleck-Datenbanken ab. Wir scannen dabei nicht „live das gesamte Darknet“, sondern greifen auf gut dokumentierte, bekannte Quellen zurück. Ein „Keine Treffer“-Ergebnis ist beruhigend, aber keine Garantie – es kann Lecks geben, die noch nicht öffentlich bekannt sind.
Ist deine E-Mail betroffen?
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