E-Mail geleakt – was tun?
Deine E-Mail-Adresse taucht in einem Datenleck auf? Mit dieser ruhigen Schritt-für-Schritt-Anleitung sicherst du deine Konten ab – ohne Panik.
Zunächst: Ein Treffer bedeutet nicht, dass dein Konto akut übernommen wurde. Es bedeutet, dass deine Adresse Teil eines bekannten Datensatzes ist. Mit den folgenden Schritten reduzierst du dein Risiko deutlich.
1. Passwörter der betroffenen Dienste ändern
Ändere zuerst das Passwort des Dienstes, der vom Leck betroffen ist. Wähle ein langes, einzigartiges Passwort. Wenn du dasselbe Passwort auch anderswo verwendet hast, ändere es überall dort ebenfalls.
2. Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
Aktiviere 2FA überall, wo es möglich ist – idealerweise per Authenticator-App oder Hardware-Schlüssel statt per SMS. Selbst wenn jemand dein Passwort kennt, fehlt ihm dann der zweite Faktor.
3. Passwort-Manager nutzen
Ein Passwort-Manager erstellt und speichert für jeden Dienst ein eigenes, starkes Passwort. Du musst dir nur noch ein einziges Master-Passwort merken.
4. Wachsam gegenüber Phishing sein
Nach einem Leck häufen sich oft Phishing-Versuche. Klicke nicht unüberlegt auf Links in E-Mails, prüfe Absenderadressen genau und gib Zugangsdaten nur direkt auf der echten Website ein.
5. Konten im Blick behalten
- Achte auf ungewöhnliche Login-Benachrichtigungen.
- Kontrolliere Kontobewegungen, wenn Zahlungsdaten betroffen sein könnten.
- Erwäge, besonders alte, ungenutzte Konten zu löschen.
Du bist dir unsicher, ob deine Adresse betroffen ist? Starte jetzt einen kostenlosen Check – anonym und ohne Passwort.
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